Die Entstehungsgeschichte der schiitischen Religion
Die Juden von Yathrib
Vor dem Erscheinen des Islams, war die
arabische Halbinsel bewohnt von verschiedenen, sich bekriegenden
Volksstämmen. Aufgrund ihrer mangelnden Einheit und den unaufhörlichen Kriegen untereinander, waren die Araber
ein rückständiges Volk mit kaum kulturellen
Errungenschaften und wenig militärischer Macht. Die bunt
gemischten Araber waren eingeschlossen zwischen zwei Supermächten, vom Westen her durch das römische
Reich und vom Osten her durch das gewaltige persische Reich, welche beide die benachbarten
arabischen Provinzen nach Belieben in Angst und Schrecken versetzen konnten.
Dies war die Situation in der Zeit, als aus den Reihen der Araber unser geliebter Prophet Muhammad ibn Abdullah (saws) entsandt wurde und die verstreuten Stämme durch den Islam einte. Die islamische Lehre zerstörte die Tradition von Nationalismus und Stammestümelei, welche aus der vorislamischen Zeit bekannt war und einte die
Muslime in dem neuen Konzept der islamischen Ummah, sodass sogar die ehemalige Brutstätte von Stammeskriegen Yathrib, zum geeinten Zentrum der Muslime al-Medina werden sollte.
Die Juden von Yathrib
fürchteten die Vereinigung der Muslime, da sie es gewohnt waren,
sich die Differenzen zwischen den zahlreichen Stämmen zu Nutzen zu
machen. Daher verschworen sie sich mit einer Gruppe von Heuchlern, welche behaupteten Muslime zu sein, während sie in
Wirklichkeit Ungläubige waren. Ihr Anführer war ein Mann namens
Abdullah ibn Ubayy ibn Salul.
Dass sie Abdullah ibn Ubayy und seine Anhänger dazu benutzten Spaltung zwischen den Muslimen herbeizuführen, war der erste Versuch der Juden den Islam von innen heraus zu zerstören, doch er sollte nicht von Erfolg gekrönt sein. Die islamische Ummah hielt stand und Yathrib wurde zur Stadt des Propheten, zu al-Medina, während die Juden wegen ihrer Umtriebe aus ihr vertrieben wurden. Es folgte die Eroberung Mekkas und schließlich die Vereinigung der gesamten arabischen Halbinsel. Darüberhinaus schickte der Gesandte Allah (saws) Schreiben an die Nationen der Welt um sie zum Islam einzuladen...
Die Perser
Der Persische König Chosroes
zerriss den Brief und verkündigte, dass er niemals den niedrigen
Arabern folgen würde. Die Perser sahen sich selbst als überlegenes Volk. Sie waren eine Nation, die geprägt
war von Hochmut und Rassismus.
Weder beabsichtigten sie sich dem Weg
der minderwertigen Araber zu unterwerfen, noch waren sie bereit den umfassenden islamischen Aufruf zur Gleichheit von Ethnien und Völkern zu
akzeptieren.
Nach dem Tod des Propheten (saws) bezwang der Kalif Abu Bakr die abtrünnigen Stämme in den Ridda-Kriegen und hielt dabei die Einheit der arabischen Halbinsel aufrecht. Zwei Jahre später übernahm als sein Nachfolger Umar
bin Khattab die Macht; zu dieser Zeit war der islamische Staat gerade dabei den Kinderschuhen zu entwachsen.
Auseinandersetzungen um die Grenzen
zwischen Rom und Persien führten letztendlich zum totalen Krieg.
Unter der Führung Umars
besiegten die muslimischen Armeen Rom, griffen Persien im Blitzangriff an und verpassten beiden Reichen einen vernichtenden
Schlag.
Die Perser mit ihrer hochmütigen
Einstellung von Überlegenheit, waren erzürnt und beschämt. Die Muslime nahmen Perser als
Kriegsgefangene, und die einst mächtigen Perser waren gezwungen
als Sklaven zu arbeiten.
Harmuzan
Der besiegte persische Statthalter und einst militärischer Befehlshaber, Harmuzan, wurde vor den Kalifen Umar (ra) gebracht. Umar sprach zu ihm:
"Harmuzan, wir Araber sind die Wüstenbewohner, die ihr sogar zum Bekämpfen als zu niedrig ansaht. Wir waren daran gewohnt uns vor kleinen Kolonnen eurer Truppen geschlagen zu geben. Jetzt siehst du den Thron und die Krone deines Königs zu unseren Füßen liegen, während er von Platz zu Platz läuft, damit er sein Leben rettet. Wie ist das geschehen?"
Harmuzan antwortete:
"Herr, damals war es ein Krieg zwischen den Persern und den Arabern. Jetzt habt ihr euren Gott mit euch."
In einem anderen Bericht, gab Harmuza
an, dass zuvor lediglich die arabischen Truppen gegen die persischen
Truppen kämpften, und die persischen überlegen waren, doch jetzt seien es die arabischen
Truppen und Allah, und es war unmöglich beide
gleichzeitig zu besiegen. So kam es, dass Harmuzan
und seine persischen Verbündeten realisierten, dass die Macht
des Staates von Medina in der religiösen Überzeugung
lag. Demnach war das Zerstören der
religiösen Überzeugung der Muslime, die Zerstörung der
Muslime selbst.
Harmuzan sollte von Umar (ra) für seine Kriegsverbrechen hingerichtet
werden, doch er rettete sein Leben mit einem geschickten Trick. Er
fragte nach Wasser zum Trinken und bat Umar sein
Leben zu verschonen bis er das Wasser getrunken habe. Umar
gewährte ihm diesen Wunsch, und hierauf schüttete
Harmuzan das Wasser auf den Boden. Weil er deshalb
unfähig war das Wasser jemals zu trinken, konnte so seine Gnadenfrist nie ablaufen. Umar (ra) hielt, wenn auch verärgert über diese List, sein
Wort und verschonte das Leben Harmuzans.
Die Ermordung Umars
Harmuzan konvertierte zum Schein
zum Islam und zog nach Medina, woraufhin er die persische Rache an
den arabischen Muslimen plante. Harmuzan
machte Umar (ra)
für den Niedergang des persischen Reiches verantwortlich
und so heckte er den Plan aus, den Kalifen zu
ermorden. In Medina wurde Harmuzan zu einem engen
Gefährten des überzeugten Christen Jafina Al-Khalil. Jafina war eine politische Marionette des römischen
Herrschers und hatte als Beamter in Damaskus, Palästina
und Heerah gedient. Ein weiterer seiner Gefährten war ein Jude
namens Saba bin Shamun, dessen Sohn Abdullah
ibn Saba später der wohlbekannte Gründer der schiitischen Bewegung werden sollte.
Saba verachtete die
Muslime, die die Juden mit der Anschuldigung der Verschwörung
verbannt hatten. Alle drei Personen, Harmuzan
der Zoroastrier, Jafina der Christ und Saba
der Jude, hatten somit einen Groll gegen den Aufstieg der muslimischen
Herrschaft gemein.
Sie heuerten zur Ermordung Umars einen Perser namens Abu Lulu an,
der kurz zuvor von den Muslimen als Kriegsgefangener
genommen worden war und der noch eine Rechnung mit Umar offen hatte. Er war Sklave eines muslimischen Herren und war der Ansicht, dass dieser ihm zu viel von dem Gewinn seiner Arbeit nehme und beschwerte sich deswegen bei Umar. Als Umar ihn mit den Worten "Fürchte Allah und sei gut zu deinem Herrn" abwies verärgerte ihn dies zutiefst.
Abu Lulu schlich sich während Umar das Morgengebet in der Moschee anführte von hinten an ihn heran und stach ihn sodann mit einem zweischneidigen Dolch nieder. Die beim Gebet anwedenden Gefährten waren unbewaffnet in der Moschee und so gelang es ihm, noch 12 weitere Personen um ihn herum mit dem Dolch zu attackieren. Schließlich warf jemand einen Umhang über ihn, wodurch er außer Gefecht gesetzt werden konnte. Als er die Ausweglosigkeit seiner Situation erkannte brachte er sich unter dem Umhang selbst ums Leben.
Umar ibn al-Khattab überlebte den Angriff, starb jedoch wenig später an der Schwere seiner Verletzungen.
Einen
Tag bevor Umar umgebracht worden war, hatte Abdur-Rahman, der Sohn Abu Bakrs, Abu Lulu mit
Harmuzan und Jafina zusammen stehen
sehen. Die drei Männer flüsterten miteinander. Als Abdur-Rahman vorbeiging wurden die drei aufgeschreckt und ein
zweischneidiger Dolch fiel zu Boden. Abdur-Rahman würde
später bestätigen, dass es der gleiche Dolch war, mit dem
Umar getötet wurde, was zeigte, dass Umar durch die Verschwörung eines Juden, eines Christen und eines persischen Majusis ums Leben kam.
Die Schiiten von heute verehren Abu
Lulu, und sie nennen ihn "Baba Shuja ad-Din"
was mit "geehrter Beschützer der Religion"
übersetzt werden kann. Sie haben für diesen
Mörder gar ein Mausoleum in der Stadt Kashan im heutigen Iran errichtet,
worin er begraben ist. Viele Schiiten reisen noch heute von weit her an, um in diesem Heiligtum zu beten, und einige fasten
an jenem Tag an dem Umar getötet wurde, und verteilgen sogar Süßigkeiten. Abu Lulu kann als einer der Gründerfiguren der schiitischen Ideologie bezeichnet werden, denn die gleichen Menschen
die sich verschworen hatten Umar zu töten, waren jene
die die Basis des Schiitentums legten.
Ubaidallahs Rache und Uthmans Entscheidung
Umars Sohn Ubaidallah
war wütend wegen des Mordes an seinem Vater und tötete sowohl Harmuzan, als auch Jafina. weswegen er des Mordes angeklagt und zum
Gericht des neuen Kalifen Uthman bin Affan gebracht wurde. Ali bin Abi Talib, Uthmans Minister,
riet an, dass Ubaidallah wegen Mordes hingerichtet
werden sollte, weil es nicht genug Beweise gab um Harmuzan und
Jafina irgendeines Verbrechens zu überführen.
Darüber hinaus begründete Ali, dass
außergerichtliche Selbstjustiz im Islam nicht erlaubt sei.
Harmuzan und Jafina hätten zumindest einen Anspruch
auf eine gerechte Gerichtsverhandlung gehabt, und falls sie da für
schuldig befunden worden wären, hätte auch ihre Hinrichtung dem Staat oblegen, so Ali.
Die anderen Sahaba allerdings teilten Alis Ansicht nicht, weil sie Mitleid mit Ubaidallah
hatten, der der Sohn des großen Umars (ra) war. Sein Vater war gerade kaltblütig
ermordet worden, also wünschten sie dass Ubaidallah aufgrund des Umstandes vergeben werden sollte, dass er im Affekt gehandelt hatte. Der Kalif Uthman verfügte
dementsprechend, dass Ubaidallah Blutgeld zahlen
musste. Weil jedoch Harmuzan und Jafina keine
Verwandten hatten, verkündete Uthman, dass das
Blutgeld als Almosen dem Baitul Mal (also der gemeinsamen Staatskasse) zugeführt werden
sollte. Jedoch war Ubaidallah aufgrund seiner
mangelnden Mittel nicht fähig das Blutgeld zu bezahlen, und so
kam es dass Uthman das Geld aus eigener
Tasche bezahlte.
Es war eine seiner ersten Handlungen
als Kalif, und die Verschwörer (besonders Saba) sahen Uthmans
Entscheidung allles andere als mit Wohlwollen. Es war in dieser Atmosphäre in der
Uthman an die Macht kam, während die Intrigen der
Verschwörer unvermindert anhielten. Ubaidallah
hatte Harmuzan und Jafina getötet,
Saba bin Schamun jedoch blieb am Leben und sein Sohn, Abdullah Ibn Saba, konvertierte zum Schein zum Islam, während er an dem Ziel festhielt, den Islam von innen heraus zu zerstören.
Die Tatsache, dass Uthman
Gnade gegenüber Ubaidallah gezeigt hatte,
verärgerte Saba und seinen Sohn zutiefst, während sie wohlwollend zu Ali aufschauten, weil dieser einen harten Kurs gegenüber Ubaidallahs Vorgehen
vertreten hatte. Mit dem geheuchelten Übertritt Ibn Sabas zum Islam begann dieser, die Menschen gegen Uthman aufzuhetzen und sie zu einer übertriebenen Verehrung und Überhöhung Alis zu rufen.
Uthmans Kalifat
Die Ermordung Umars durch die Perser erzeugte eine Stimmung von Rebellion und Misstrauen. Unter der Herrschaft von Umar
dehnte sich der islamische Staat zwar weit und umfassend aus, aber
die eroberten Völker erhoben sich ständig mit der Drohung der
Rebellion. Trotz der erstaunlichen Siege der Muslime, stellte
sich das Verwalten dieser enormen Gebiete als eine schwierigere
Aufgabe als das Erobern selbst heraus. Während Uthmans
Herrschaft, war das islamische Reich so reichlich gewachsen, dass es
begann sich unter seinem eigenen Gewicht zu erdrücken; der Staat
durchlebte massive finanzielle Schwierigkeiten.
Uthman stand
dem Umgang mit diesen eroberten Völker gegenüber, die von
Natur aus rebellisch und widerspenstig waren. Er hatte die Aufgabe
sowohl Statthalter, als auch Steuereintreiber einzusetzen; Uthman, ein Umayyad, vertraute sehr
wenigen Leuten, und das zu Recht, wenn man die Stimmung der
allgemeinen Unzufriedenheit zu dieser Zeit berücksichtigt, von der Ermordung Umars ganz zu schweigen.
Deshalb setzte er seine Familie und
Freunde in Regierungsämter ein, zum Beispiel war während
seiner Herrschaft sein Cousin Muawiyyah der
Statthalter Syriens.
Ali als Minister des Kalifen
Viele arme Beduinen hatten das Gefühl,
dass Uthmans Politik zugunsten der Umayyaden-Elite ausgerichtet war und sie beschuldigten ihn fälschlicherweise der Vetternwirtschaft. Die Beduinen fanden einen Wortführer
in Ali. Ali wendete diese Beduinen davon
ab Zuflucht in gewaltsamer Rebellion zu suchen, und brachte sie dazu,
stattdessen friedliche Verhandlungen zu nutzen. Als Minister und Berater Uthmans, hatte Ali die
Fähigkeit die Angelegenheit der Beduinen bis zum Kalifen zu
bringen, und indem er dies tat brachte er die Beduinen zu
Verhandlungen statt zum Krieg.
Die Anhänger Alis
Die Anhänger Alis waren
eine Anzahl desillusionierter Menschen, von denen manche Probleme mit Uthman hatten. Diese wurden die Partei Alis bzw. Shiat
Ali genannt, wobei angemerkt werden muss, dass diese Gruppe nicht
die selbe war, wie die 12er-Schiiten von heute. Vielmehr ist es richtig, dass die 12-Schiiten
damals noch nicht existierten, und die Lehre des 12er-Schiitentums erst
Jahrhunderte später auftauche. Tatsächlich setzte sich diese Partei Alis in erster Linie aus frisch zum Islam übgetretenen Beduinen sowie unterworfenen Persern zusammen. Sie waren keine religiöse Sekte,
sondern eher eine poltische Partei, sodass auch der Ausdruck “Shiat
Ali” nicht benutzt wurde, um eine abgegrenzte religiöse Gruppierung zu
kennzeichnen. Genauso wurden beispielsweise auch die Anhänger von Muawiyyah
“Shiat Muawiyyah” genannt.
Sowohl die Beduinen, welche aus der altarabischen Götzendienerei in den Islam kamen, als
auch die Perser, welche vormals Zoroastrier waren, waren an ihre früheren heidnischen
Ansichten gewöhnt und hatten Schwierigkeiten sich dem Islam
anzupassen und oftmals vermischten sie ihren heidnischen Glauben mit dem Islam.
Die Sabaiten
Die Zoroastrier des besiegten persischen Reiches, die Christen des besiegten römischen Reiches und die Juden, die von den Muslimen vertrieben worden waren, trauerten um die alten Tage. In ihren geheimen Beratungen, waren diese besiegten Gruppen zu dem Schluss gekommen, dass es nicht möglich war die Muslime auf dem Schlachtfeld zu bekämpfen. Daher beschlossen sie, nach dem Vorbild der Juden von Yathrib, unter den Muslimen Zwietracht zu sähen. Der Prophet (saws) hatte die Muslime dazu aufgerufen, sich unter dem Banner des Islams und des Korans zu vereinen. Die uneinigen Araber hatten sich vereint und ihre Feinde bezwungen, weswegen sich die Verschwörer entschieden, diesen Vorgang rückgängig zu machen. Sie schlussfolgerten, dass die Muslime vom Islam und vom Koran zu entfernen, auch wieder Uneinigkeit und Schwäche auslösen müsse.Der erste Schritt der Verschwörer war der Mord an Umar. Danach sah Abdullah Ibn Saba eine günstige Gelegenheit, die Uneinigkeit der Muslime zu der Zeit der Unruhen während Uthmans Kalifat, auszunutzen. Ibn Saba "konvertierte" zum Islam und versuchte eine Anhängerschaft unter den radikaleren Anhängern Alis zu gewinnen. Diese Anhänger Alis benutzten ihn für ihre Anfechtung des Kalifen Uthman. Sie waren bereits gegen Uthman aufgebracht und so das perfekte Zielpublikum für Ibn Saba, der sie von Alis Überlegenheit gegenüber Uthman überzeugen wollte.
Ibn Saba rief zuerst die
Massen dazu auf, ihre Liebe und Ergebenheit gegenüber den Ahlel-Bayt zu zeigen. Er begann zu
behaupten, dass keiner die Ahlel-Bayt in ihrem
Stellenwert überbieten könne. Als ihm einige Beliebtheit damit
zuteil wurde, behauptete er kühn, dass Ali die höchste
Person nach dem Propheten sei. Als er sah, dass einige seiner
Anhänger ihm tatsächlich geglaubt hatten, vertraute er ihnen an,
dass Ali in Wirklichkeit der bestimmte Nachfolger des
Propheten war, aber dass die drei Kalifen ihn seines Rechtes beraubt
hatten. Ibn Saba entfesselte eine Kampangne zur Herabwürdigung der Sahaba, und er war der Erste der
mit der Anwendung von Tabarra, bzw. rituellem
verfluchen von Abu Bakr, Umar, und Uthman
begann.
Er erzählte seinen
unerschütterlichen Anhängern, dass Ali Kräfte besaß
die über den Kräften normaler Menschen lagen. Zum Anreiz für die neu konvertierten
Perser führte er zoroastrische Gebräuche in den
Islam ein. Die Zoroastrier glaubten,
dass Gottes Geist in ihren Chosroes (Königen)
lag, und dass der Geist durch seine Nachkommen von einem
König zum nächsten wanderte. Ibn Saba beteuerte, dass
die Göttlichkeit der Imame, ebenso von einem Imam
zum nächsten wanderte, und zwar durch die Nachkommen Alis.
Viele der Übertreibungen im Schiitentum was die Kräfte der Imame
betrifft, haben ihre Inspiration von den Chosroes.
Viele von Ibn Sabas Ideen
machten Eindruck auf die heidnische Seite der neu Konvertierten
unter den Beduinen und Persern. Diese Heiden waren daran gewöhnt
Götzen und Menschen anzubeten, also gefiel ihnen die Erhebung Alis. Letzendlich ging Ibn Saba in das äußerste Extrem über und übernahm das Konzept
des persischen Chosroes vollständig, indem er behauptete dass Ali die Verkörperung Allahs sei.
Bis dahin hatte Ali Ibn Sabas Theater nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt, doch als er von diesen
Neuigkeiten hörte wurde Ali rasend vor Zorn. Er drohte damit alle Gefolgsleute Ibn Sabas (Sabaiten
genannt), einschließlich Ibn Saba, bei lebendigem Leib zu verbrennen und forderte sie auf zu
bereuen und verbannte sie schließlich nach Mada’in im heutigen Iran als er Kalif wurde. Aber die Sabaiten
wendeten das Konzept der Taqiyyah (Lügen) und
Kitman (Verbergen des Glaubens) an, was ihnen erlaubte die Auffindung durch den Herrscher zu vermeiden und die Reihen der sog. Shiat Ali zu
füllen. Ali selbst, der bevor er Kalif wurde, die meiste
Zeit in Mekka und
Medinah verbrachte,
nahm die Sabaiten, die zumeist im Irak,
in Persien und in Ägypten ansässig waren, sowie deren Treiben nicht wahr.
Mit der Anwendung von Taqiyyah
und Kitman waren die Sabaiten wie
ein Geheimbund oder eine Geheimssekte tätig, so wie die Freimaurer,
Illuminati, und andere geheime Organisationen. Die Sabaiten
agierten unter einem strengen Kodex der Geheimhaltung und hielten
ihre Identitäten aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen der Regierung
geheim. Das erzeugte eine Situation, in der die Obrigkeiten wegen ihrer Unauffindbarkeit nicht gegen
die Sabaiten vorgehen konnten, während ihr Geheimbund damit fortfuhr an
Mitgliedern zu wachsen und die Shiat Ali ohne das Wissen Alis beständig zu vergrößern.
Die Sabaiten waren die Gründer des schiitischen Glaubens. Generationen später spalteten sie sich in die verschiedene schiitischen Sekten
auf, die wir heutzutage kennen: Die Drusen, Bohras, Nizaris,
Zaydis, Jarudis, Sulaymanis, Butris, Ismailis, Kaysaniyyas,
Qaddahiyyas, Ghullat, Aga Khanis, Ithna-Asharis, Usoolis, Akhbaris, Shaykis, usw...
Die Sabaiten organisieren einen Angriff auf Uthman
Es soll angemerkt werden, dass diese beduinischen Sabaiten nur einen Teil der Shiat Ali darstellten. Sie waren eine extreme Randgruppe. Mit der Anstachelung durch Abdullah Ibn Saba, planten die ägyptischen Beduinen (geführt von den Sabaiten) eine Rebellion gegen den Kalifen Uthman, aber die Nachricht dieses unmittelbar bevorstehenden Verrates durch den extremen Teil der Shiat Ali kam Uthman zu Ohren, also befahl er dem ägyptischen Statthalter präventiv Gegenmaßnahmen gegen die Aufrührer zu ergreifen. Aber als die ägyptischen Beduinen herausfanden, dass der Statthalter sie auf Befehl des Kalifen bestrafen wollte, überzeugte Abdullah Ibn Saba sie davon das Zuhause des Kalifen in Medinah zu belagern.Ali nahm an der Belagerung weder teil, noch bewilligte er sie. Vielmehr schickte Ali seine eigenen Söhne um Uthman zu verteidigen und bot sogar 500 Männer zu seiner Verteidigung an. Wie kommt es dann, dass die Schiiten behaupten dass Ali Uthman gehasst habe, wenn er seine eigenen geliebten Söhne schickte um ihn zu verteidigen und sein Kalifat zu verlängern? In Wahrheit unterstützte Ali die sabaitischen Beduinen nicht, die ihn Uthman vorzogen, genauso wenig wie er die modernen Schiiten heutzutage unterstützen würde. Die Schiiten von heute können nicht erklären wieso Ali sein Schwert nicht gegen Uthman erhob. Sie können nur sagen, dass er vielleicht Blutvergießen vermeiden wollte. Aber wieso war er dann bereit, zur Verteidigung Uthmans Blut zu vergießen?
In der Tat können die Schiiten dies nicht erklären: ein Mann schickt seine Söhne nicht, um einen Tyrannen zu verteidigen. Wenn ein Sahabi, seinen Sohn geschickt hätte um Yezid zu verteidigen (den die Schiiten als Tyrannen erachten) wären die Schiiten die ersten, die diesen Sahabi verurteilen würden!
Das Kalifat Alis
Wie dem auch sei wurde Uthman von den sabaitischen Beduinen getötet. Als Uthman getötet worden war, drängte die Shiat Ali Ali dazu der nächste Kalif zu werden. Ali allerdings billigte die Handlungen die von seinen extremistischen Anhängern durchgeführt worden waren nicht, und forderte sie dazu auf jemand anderen als Kalifen zu finden. Ali zog sich aus der Öffentlichkeit zurück und mied seine Anhänger. Dies ist in Nahjul Balagha aufgezeichnet, was von den Schiiten als eine der authentischsten Quellen für Alis Predigten gesehen wird.Nahjul Balagha, 91. Predigt:
Als die Leute nach dem Mord an Uthman
entschieden die Treue gegenüber Amir al-Mu'minin zu
schwören, sagte Ali:
"Verlasst mich und sucht
jemand anderen. Wir stehen vor einer Angelegenheit, die (etliche)
Gesichter und Farben hat, die weder Herzen ertragen, noch der Verstand akzeptieren kann.
Wolken schweben über dem Himmel, und Gesichter sind nicht
erkennbar. Ihr solltet wissen, dass wenn ich einwilligte, ich
euch nach meinem meinem Wissen anführen würde und ich mich nicht darum kümmern würde, was
[jemand anderes] sagt. Wenn ihr mich verlasst, dann bin
ich genauso wie ihr. Es ist möglich, dass ich auf
denjenigen hören und ihm gehorchen würde, den ihr für
eure Angelegenheiten zuständig macht. Ich bin besser für auch als ein
Ratgeber, statt ein Anführer" (Quelle)
Allerdings drängten ihn die Leute und
schließlich wurde Ali der vierte Kalif. Wenn Ali
wirklich durch Allah zum Imam bestimmt worden
war, wieso hatte Ali diese Bestimmung dann zuerst
verweigert? Wieso sollte er eine Position ablehnen, die ihm angeblich
von Allah zugeteilt worden war? Wenn das Imamat
für ihn ausersehen worden war, wieso sagte Ali dann,
dass er nicht einmal Kalif werden wolle, bis die Leute ihn schließlich doch dazu
brachten? Wir sehen, dass Ali folgendes im Nahjul
Balagha sagt: Nahjul Balagha, 205. Predigt:
Ali sagte: "Bei Allah, ich hatte weder Gefallen am Kalifat, noch jegliches Interesse an der Regierung, aber ihr selbst ludet mich dazu ein und bereitetet mich darauf vor." (Quelle)
Die Kamelschlacht angezettelt duch die Sabaiten
Es gab eine öffentliche Anfrage an Ali, die Mörder Uthmans zu finden, besonders weil es bekannt war, dass die Mörder ein Teil der Shiat Ali waren. Aber Ali war zu beschäftigt damit, einen Bürgerkrieg zu verhindern, als Zeit und Mittel in das Finden der Mörder zu investieren, also beabsichtigte er dies aufzuschieben. Das verärgerte viele Leute, die sofort Gerechtigkeit wollten. Sie fanden einen Sprecher in Aisha, der Witwe des Propheten. Sie sympathisierte mit den Leuten, die den Mörder Uthmans finden wollten.Die Wahrheit ist, dass sowohl Ali als auch Aisha gleichermaßen überzeugende Argumente hatten. Einerseits wollte Ali es aufschieben Zeit und Mittel aufzuwenden die Mörder zu finden, da er einen Bürgerkrieg verhindern musste. Andererseits kann Aisha nicht dafür getadelt werden, sich aufgrund des Mordes an Uthman verletzt zu fühlen und nicht mehr weiter zu wissen, denn sicher mussten die Mörder zur Rechenschaft gezogen werden! Aisha ging los um Ali zu sehen und das Problem friedlich durch Vermittlung zu beseitigen. Sie fürchtete, dass wenn sie nicht im Namen der Unzufriedenen vermittele, indem sie Ali überzeugt die Mörder zu finden, diese gegen ihn rebellieren würden. Sie übernahm dementsprechend die Sunnah von Ali, schließlich war er es, der die Beschwerden der Menschen zu Uthman zu bringen pflegte.
Sowohl Aisha als auch Ali wollten die Angelegenheit friedlich zu einem guten Ende bringen. Der extremistische Teil der Shiat Ali allerdings (d.h. die Sabaiten), der für den Mord an Uthman verantwortlich war, wollte nicht dass Aisha Ali überzeugt die Mörder zu bestrafen, da sie selbst es ja waren. Daher entschieden sie das Geleit Aishas anzugreifen und provozierten dadurch einen Gegenschlag. Bald fanden Ali und Aisha sich in einer Schlacht, von der niemand überhaupt wusste, wer sie begonnen hatte. Dies war die sog. Kamelschlacht, eine Schlacht welche weder Ali noch Aisha kämpfen wollten.
Aishas Aufgebot wurde besiegt. Sie entschuldigte sich bei dem Kalifen Ali für den Ärger den sie verursacht hatte, und Ali vergab ihr und sandte sie heil zurück zu ihrem Zuhause. Sowohl Ali als auch Aisha sind hoch geachtete Sahabah, und das ist ein glänzendes Beispiel dafür, dass obwohl Sahabah in Auseinandersetzungen kamen, sie diese in einer höflichen Art und Weise aus der Welt schaffen konnten. Aisha hatte die Bescheidenheit sich zu entschuldigen, ungeachtet der Tatsache dass sie in Wahrheit nichts falsch gemacht hatte, und Ali hatte den Großmut keine feindlichen Gefühle ihr gegenüber zu hegen und sie heil nach Hause gehen zu lassen.
Während der chaotischen Zeit des Bürgerkriegs wurden alle Sahabah von ihren fanatischen Anhängern manipuliert und aufgehetzt, viele dieser Anhänger waren Aufrührer, wie die Anhänger Ibn Sabas in der Shiat Ali. In den Wirrungen all dessen fanden sich die Sahabah in einem Bürgerkrieg wieder, und das trotz des Verses im Koran, der aussagt, dass die Ummah vereint bleiben sollte. Es war eine traurige Zeit in der Geschichte des Islams, in der große Sahaba andere große Sahaba bekämpften. Aber es sollte daran gedacht werden, dass die Kamelschlacht mit der letztendlichen Wiedervereinigung von Umm al-Mu’mineen Aisha und Amir al-Mu’mineen Ali beendet wurde.
Die Schlacht von Siffin, die Sabaiten rebellieren gegen Ali
Uthmans Cousin Muawiyyah allerdings war nicht erfreut von diesem Ausgang, weil Ali immer noch nicht die Verbrecher in seinen eigenen Reihen bestrafte. Muawiyyah war ein Blutsverwandter Uthmans, und er war sehr verärgert darüber, dass die Mörder nicht festgenommen wurden.Muawiyyah, damals der Statthalter Syriens, weigerte sich Ali anzuerkennen, und er verlangte das Recht, den Tod Uthmans zu rächen. In der vielleicht wichtigsten Schlacht, die zwischen Muslimen gekämpft worden war, trafen Alis Truppen auf Muawiyyahs in der Schlacht von Siffin.
Die Schiiten sagen, dass Ali Muawiyyah bekämpfte, weil dieser das schiitische Konzept des Imamats leugnete, und dass Ali der erste unfehlbare Imam war. Doch sogar die eigenen Bücher der Schiiten sagen, dass dies nicht das war worum es in der Schlacht von Siffin ging, und dass diese Schlacht vielmehr vollkommen politisch war, und nichts mit der Religion zu tun hatte.
Ali sagt klar und deutlich im Nahjul Balagha:
"Zu Beginn unserer Angelegenheit trafen die Leute Syriens (Muawiyyahs Truppen) und unsere aufeinander. Es ist offensichtlich, dass unser Gott der gleiche, unser Prophet der gleiche, und unser Ruf des Islam der gleiche ist. Wir sehen uns weder als mehr im Glauben an Allah, noch als mehr im Glauben an seinen Propheten, und sie tun das auch nicht. Unsere Sache ist eine, außer unsere Meinungsverschiedenheit bezüglich Uthmans Blut, und wir sind seines Mordes unschuldig."
(Nahjul Balagha, Band 3, S.648)
So kam es, dass die Shiat Ali auf die Shiat Muawiyyah traf. Die Truppen Alis schwächten die Truppen Muawiyyahs stark. Es wäre ein eindeutiger Sieg Alis gewesen, aber die Shiat Muawiyyah benutzte eine List, um die Shiat Ali auszutricksen. Muawiyyahs Syrier verzierten die Spitze ihrer Schwerter mit Seiten des Korans. Das verwirrte die Leute Alis, die dem Koran keinen Schaden zufügen wollten.
Die Shiat Ali hörte dank dieses Tricks auf zu kämpfen, und die Leute Muawiyyahs baten um einen Waffenstillstand und darum die Sache durch Vermittlungen zu klären. Ali willigte so großzügig wie er war ein zu wählen wer der Kalif sein sollte. Das verärgerte einen Teil seiner leidenschaftlichen Anhänger sehr, die Sabaiten, die damit nicht einverstanden waren, dass Ali auf Vermittlungen einging. Also beschuldigten sie Ali gegen den Willen Allahs zu handeln, indem er sich auf Verhandlungen bezüglich dieser Sache einließ. Wie konnte es eine Verhandlung einer Sache geben, die von Allah dem Allmächtigen, verordnet worden war?
Ein Teil der Sabaiten wurde abtrünnig und wendete sich gegen den Ali. Sie verkündeten lautstark: "Kein Gesetz außer Allah!" Diese Überläufer wurden bekannt als die Khawaarij, was wörtlich übersetzt"diese die weggehen" oder "diese die sich lossagen" bedeutet. Für so lange Zeit waren diese Leute die begeisterten Anhänger Alis gewesen, hatten sich selber Shiat Ali und jene die die Ahlel-Bayt lieben genannt, aber nun zeigte sich, wo ihre dogmatischen Neuerungen sie hingeführt hatten. Sie wendeten sich gegen genau den Mann, von dem sie behauptet hatten, dass sie ihm folgen.
Dieses Ereignis in der islamischen Geschichte ist eines, aus dem sich die Schiiten heutzutage nicht herausreden können. Sie versuchen es zu verstecken, da es die Falschheit ihres Glaubens deutlich macht. Die Khawaarij, frühere Sabaiten, hatten den gleichen Glauben wie die 12er-Schiiten heute, nämlich dass Allah Ali zum Kalifen bestimmt hatte. Und dennoch stimmte Ali Vermittlungen mit Muawiyyah zu. Die Millionendollarfrage an die Schiiten lautet natürlich: Wie konnte Ali einer Vermittlung zustimmen, wenn es um eine Sache ging, die von Allah erlassen worden war?
Wie konnte Ali Verhandlungen in dieser Sache zustimmen, wenn Allah selbst Ali auserwählt hatte dieser angebliche "unfehlbare Imam" zu sein? Hätte der Prophet Muhammad (saws) einer Vermittlung und Verhandlung darüber zugestimmt, ob er der Gesandte Allahs sei? Also warum würde Ali in der Sache seines Imamats, vermitteln und verhandeln? In einer Sache die von Allah selbst erlassen worden ist, kann es keine Verhandlung geben! Beispielsweise können wir nicht über Dinge wie Schweinefleisch essen oder über das Gebet verhandeln, da diese Dinge schon von Allah festgelegt worden sind.
Dieses Ereignis beweist ohne jeden Zweifel, dass Ali nicht von Allah eingesetzt worden war, weil er Vermittlungen und Beratungen zustimmte, um zu entscheiden wer der Kalif sein würde. Das beweist zudem, dass das woran die Leute Sunnah glauben korrekt ist, nämlich dass Shurah der Weg ist um einen Führer auszuwählen, genau wie Abu Bakr gewählt worden ist.
Die Sabaiten ermorden Ali
Auf alle Fälle wandten sich die Khawaarij gegen den Kalifen Ali und töteten ihn. So kam es, dass Muawiyyah der fünfte Kalif wurde. Das Ironische daran ist, dass es die Schiiten waren, die Ali töteten und Muawiyyah erlaubten Kalif zu werden, und schaut jetzt wie die Schiiten heutzutage darüber klagen, dass Muawiyayah das Kalifat geklaut hätte! Es kann nicht geleugnet werden, dass die Sabaiten und Khawaarij die Vorväter des Schiitentums sind, da die Schiiten die selbe Meinung vertreten, nämlich dass Ali göttlich bestimmt worden ist und folglich Vermittlungen (d.h. mit Abu Bakr oder Muawiyyah) nicht akzeptiert werden können. Nach Alis Tod, gingen die Khawaarij wieder dazu über sich zu verstecken, und sie benutzten dabei Tayiyyah (Lügen) und Kitman (Verbergen). Abdullah ibn Abbas, der Cousin des Propheten, überredete viele dazu die Glaubenslehre der Khawaarij abzulehnen, und so lehnte viele von ihnen diese ab, die meisten jedoch machten damit weiter an ihrem sabaitischen Schiitenglauben festzuhalten.Fazit
Dieser Artikel hat die Ursprünge des Schiitenglaubens zurück verfolgt, welcher auf den Attentatsplan auf Umar zurückgeht, gefasst von dem Perser Harmuzan, dem Christen Jafeena und dem Juden Saba. Der Sohn des letzteren, Abdullah Ibn Saba, würde die Arbeit seines Vaters forsetzen, indem er die trickreichen Taktiken der Juden von Yathrib einsetzte. Ibn Saba war erfolgreich dabei die Muslime von innen heraus zu schwächen, indem er die Schiitensekte erschuf. Durchgehend ihrer turbulenten Geschichte haben die Schiiten (entsprungen von den Sabaiten) Fitnah in jede Ecke der muslimischen Welt gestreut.Die Sabaiten hatten Uthman getötet, Aisha angegriffen und Ali getötet. Sie hatten auch Umars Mörder Abu Lulu unterstützt. Sie würden Hassan verraten und letzendlich Hussain zu seinem Tod führen. Und später würde Hussains Enkelsohn auch an dem Verrat der schiitischen Abtrünnigen sterben. Die Ahnen der Schiiten waren Hass machende Leute, verantwortlich dafür Uneinigkeit und Verwirrung unter der muslimischen Ummah zu stiften. Heutzutage lebt diese Tradition bei den Schiiten weiter, die mit der Praktik von Tabarra damit fortfahren, die gottesfürchtigen Vorreiter des Islam zu verfluchen und zu beleidigen, hetzen und versuchen Hass und Uneinigkeit zwischen die Gläubigen zu bringen.
